Frankreichfahrt

Die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, der 1. Weltkrieg, war für einige Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 12 der IGS Salzgitter und Schülerinnen und Schüler des Lycée Sonia Delauney aus Villepreux bei Paris Grundlage für ein Projekt der besonderen Art: Eine Drittortbegegnung. Dafür fuhren die insgesamt 36 Schülerinnen und Schüler und 5 Lehrerinnen beider Länder ins französische Péronne, eine kleine Stadt in der Picardie. Von dort aus erkundeten sie die Museen, musée de la Somme und das Historial de la Grande Guerre sowie Kriegsgräber- und Gedenkstätten, wie beispielsweise den deutschen Soldatenfriedhof Fricourt mit über 17 000 Kriegstoten, das Thiepval-Denkmal, das Beaumont-Hamel Newfoundland Memorial mit mehreren erhaltenen Schützengräben und den Lochnagar-Krater mit seiner 100 m Breite und 30 m Tiefe.

Die Schülerinnen und Schüler waren beeindruckt und bewegt von diesen Erinnerungsorten. Ihre gewonnenen Erkenntnisse und Eindrücke konnten sie in deutsch-französischen Arbeitsgruppen reflektieren und präsentieren. Das gemeinsame Arbeiten an einem Projekt zum Andenken an die Opfer und Mahnung an den Frieden, führte sie nicht nur schnell als deutsch-französische Gruppe zusammen, sondern ermöglichte den Schülern auch, ihre Sprechkompetenz zu verbessern und zu vertiefen.

Ein Aufenthalt in Paris bildete den Abschluss der Frankreichwoche. Die Schüler der IGS Salzgitter besuchten begeistert und unerschöpflich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, wie den Eiffelturm, den Triumpfbogen, die Champs-Elysées, spazierten zum Louvre und zum Invalidendom und auch eine abendliche Bootsfahrt auf der Seine durfte dabei nicht fehlen. Die Fahrt nach Frankreich wird unterstützt durch die Stiftung Gedenken und Frieden.

Text und Foto: Nadja Hoffmann

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